Hier der Beitrag von Maria Bronn über die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“:

Es ist Freitag 17:00 Uhr: Sarah Möckel und ich schauen uns zufrieden an – das hätten wir nicht gedacht: 80 Schuhkartons haben wir gezählt – das hat unsere Erwartungen übertroffen!

Gerade durch die Corona-Zeiten war ungewiss, wie die Unterstützung der Schüler*innen, Eltern und Lehrer*innen sein würde. Umso erstaunlicher war es mit anzusehen, welch liebevoll gepackten Päckchen entstanden sind: Teils mit Fotos und persönlichen Karten haben sich die Schüler*innen an die unbekannten Kinder gewendet und Gegenstände aller Art beigesteuert.

Es war toll zu sehen, mit welcher Freude die meisten Schüler*innen anderen Kinder eine Freude machen wollten – sie verzierten dazu Kartons mit Selbstgemaltem oder Geschenkpapier.

Frau Reidelbach, die ebenfalls beim Durchsehen der Päckchen mithalf, war froh, diese Aktion unterstützen zu können. Denn, es ist gar nicht so einfach in diesen Zeiten „Nächstenliebe“ zu praktizieren, wo viele Begegnungen unmöglich sind und freundliche Blicke oft nicht erkannt werden.

Eine halbe Stunde später durfte ich dann Frau Widmann in Furtwangen die Pakete und unsere gesammelten Geldspenden übergeben. Sie hilft seit über 20 Jahren bei „Weihnachten im Schuhkarton“ mit und darf aufgrund ihrer mengenmäßig hohen Annahmezahlen, die Kartons auf direktem Weg nach Moldau („Moldawien“) schicken. In dieses Land zwischen Rumänien und der Ukraine gehen also die Schuhkartons vom Gymnasium Triberg. Hoffen wir, dass sie von vielen Kindern mit Freude entgegen genommen werden und eine Pause zulassen im Alltag von sozialen Problemlagen und aktuellen Beschränkungen. Gute Reise!