Unter dem Motto des Goethe-Zitates “Vorlesen ist die Mutter des Lesens“ nahm das Schwarzwald-Gymnasium Triberg auch in diesem Jahr wieder am Vorlesewettbewerb der Stiftung „Buchkultur und Leseförderung“ des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels teil. Der Lesewettstreit, der nun schon in die 61. Runde geht, wurde inzwischen fest im Schulcurriculum der 6. Klasse verankert, da lautes Lesen als wichtiger Beitrag zur Entwicklung von Lesekompetenz gilt. Diese wiederum stellt die Grundlage aller Bildung sowie von Sprachkompetenz dar. Daneben stehen natürlich Lesefreude und Lesemotivation im Blickpunkt, denn Bücher schaffen Zugang zu realen sowie phantastischen fremden Welten, wecken Empathie und lassen die Leser mit den Helden mitleiden oder mitfiebern.

Zunächst wurden im Rahmen des Deutschunterrichtes sowohl in der Klasse 6a als auch in der 6b jeweils zwei Klassensieger ermittelt, die dann in einer Endausscheidung gegeneinander antraten.

Vor dem gespannten Publikum aus ihren Klassenkamerad*innen stellten sich auf der Bühne des Theatersaals die vier Kandidat*innen Jule Körbel, Carolina Roser, Johannes Schuler und Anouk Stockburger der Jury, die sich aus dem Schulleiter Oliver Kiefer und den beiden Deutschlehrerinnen Meike Stommer und Carola Reffel zusammensetzte.

In der ersten Runde durfte jeder Vorleser oder jede Vorleserin eine selbst gewählte Textpassage vortragen, wobei die Auswahl der Textstelle, die Lesetechnik sowie die Art, wie die Handlung und Atmosphäre den Zuhörern vermittelt wird, bewertet wurden. Gespannt lauschte das Publikum atemberaubenden Kriminalgeschichten, die so in Szene gesetzt wurden, dass es manchem eiskalt den Rücken hinunterlief und das Blut gefrieren ließ. Aber auch lustige Geschichten kamen zu Gehör, die dem Auditorium einen herzhaften Lacher entlockten, vor allem da die Dialoge sehr lebendig und mit beeindruckendem Einfühlungsvermögen präsentiert wurden.

Der zweite Teil des Wettbewerbs sah vor, dass die Teilnehmer*innen etwa drei Minuten aus einem unbekannten Text vorlesen, wofür die Jury den zur Vorweihnachtszeit passenden Roman „Hilfe, die Herdmanns kommen“ von Barbara Robinson ausgewählt hatte.

Die Entscheidung über den Schulsieg fiel den drei Bewertern angesichts der hervorragenden Vorleseleistung aller Kandidat*innen sehr schwer, so dass sie sich längere Zeit berieten. Den „Hauch einer Nasenspitze“ vorne, betonte der Schulleiter Oliver Kiefer, als er das voller Spannung erwartete Ergebnis lüftete, lag Carolina Roser aus der Klasse 6a, die mit dem Textauszug aus dem Roman „Bitte nicht öffnen: Bissig!“ von Charlotte Habersack am meisten überzeugt hatte.

Alle vier Teilnehmer*innen erhielten Urkunden, einen vom Freundeskreis des SGT gestifteten Buchpreis und lange anhaltenden Applaus.

Die Siegerin Carolina Roser wird das Schwarzwaldgymnasium in der nächsten Runde beim Kreisentscheid vertreten.

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