Im Rahmen einer kleinen Feier wurde in der vergangenen Woche dem SGT das Zertifikat „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ verliehen. Die SMV hatte im letzten Schuljahr im Rahmen ihrer Themenwoche „Toleranz und Vielfalt“ die Initiative ergriffen und sich beim Courage-Netzwerk um den Titel beworben, da es ihr ein besonderes Anliegen ist, auf die Problematik von Mobbing und Ausgrenzung aufmerksam zu machen. Als formale Voraussetzung war gefordert, dass sich 70% der direkten Angehörigen der Schule, also Schüler*innen, Lehrer*innen sowie Sekretärin und Hausmeister, per Unterschrift explizit dazu verpflichten, sich aktiv gegen jede Form von Diskriminierung einzusetzen und auch in Projekten prophylaktisch tätig zu werden.

Wie der extra zur Verleihung des Titels angereiste Netzwerk-Vertreter Andreas Haiß erläuterte, hat die 1995 in Deutschland initiierte Aktion zum Ziel, angesichts der zunehmenden rassistisch und rechtsextremistisch motivierten Gewalt Kinder und Jugendliche zum Aufbau einer toleranten und weltoffenen Zivilgesellschaft zu bewegen und damit gleichzeitig gesellschaftspolitische Partizipation zu trainieren.

Als Patin der Aktion konnte das Gymnasium Ursula Kiefer, ehemalige Direktorin des Otto-Hahn-Gymnasiums Furtwangen, gewinnen, die das Projekt begleitet und in ihrer Laudatio anlässlich der Zertifikatsverleihung den Schülerinnen und Schülern Mut machte und an sie appellierte, nicht wegzuschauen, sondern sich mit Courage gegen jede Form von Diskriminierung und Rassismus zu wenden.

Mit der Annahme des Titels verpflichtet sich die Schule dazu, einmal im Schuljahr einen Projekttag zum Thema durchzuführen, mit der Intention, Vorurteile gegenüber Andersartigkeit jeder Art abzubauen und Toleranz und Verständnis füreinander zu entwickeln und so ein friedliches Miteinander in der Vielfalt zu schaffen. Bereits im vergangenen Schuljahr wurde in diesem Zusammenhang im Fachbereich Religion eine Fotoausstellung zum Thema „Ausgrenzung“ gestaltet.  Auch die Theater-AG hat mit ihrem Stück „Ich“ zum Thema „Mobbing“ einen Beitrag geleistet. Die Planung weiterer zukünftiger Projekte, für welche das SGT als Netzwerkmitglied Fördergelder erhält, wird Aufgabe der Arbeitsgemeinschaft „Schule ohne Rassismus“ sein, die neu gegründet wird.

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