| Geschrieben von Norman Ramsteiner,
am 07.02.2009 17:41
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 Nachdem unsere bereits begonnene Serie "Skurriles Wissen" ein so großer Erfolg war, dass sich sogar Schülerinnen dazu entschieden haben Ihren Eltern Bücher in dieser thematischen Richtung zu schenken, ist nun endlich der wahrscheinlich schon lange ersehnte zweite Teil der Serie da!
Neue Beispiele:
1) Der Satz des Pythagoras ist gar nicht von Pythargoras. Schon beim Pyramidenbau zwei Jahrtausende zuvor machten sich die Ägypter diese Erkenntnis zunutze, um rechte Winkel zu konstruieren. Sie hatten dafür sogar einen eigenen Berufsstand - die Harpedonapten (Seilspanner)
2) In einer Gruppe von 20 Personen hat mit etwa 5.5 %-iger Wahrscheinlichkeit einer am gleichen Tag wie sie Geburststag. Dafür, dass irgendwelche zwei Personen aus dieser Gruppe am gleichen Tag Geburststag haben, liegt die Wahrscheinlichkeit bei 41,1 % . - Unbedingt ausprobieren!
3) Das Gleichheitszeichen wurde im Jahr 1557 von Robert Recorde erfunden, dem Leibarzt des britischen Königs Edward VI. Recorde entschied sich für dieses Zeichen, weil die beiden Linien "sich gleichen wie ein Zwilling dem anderen."
4) Der menschliche Körper besteht aus 10 Billionen Zellen. Fast jede davon enthält etwa 3,2 Milliarden DNA-Bausteine. Macht also mindestens 30 Trilliarden Bausteine pro Person. Mit sechs Milliarden Menschen multipliziert besteht die Menschheit also aus etwa 200 Quintillionen (Quintillionen = eine 1 mit 30 Nullen) DNA-Bausteinen.
5) Legt man die Schätzungen von Jean-Noel Biraben für die Entwicklung der Weltbevölkerung zugrunde, und fängt an vor 40.000 Jahren an zu zählen, kommt man auf seither 60 Milliarden gestorbene Menschen.
6) Der Philosoph und Mathematiker Pythagoras (6. Jahrhundert v. Chr.) war in seiner Jugend einer der besten Sportler Griechenlands. Mit 18 Jahren nahm er an den Olympischen Spielen teil und gewann alle Faustkämpfe.
7) Seit Jahrtausenden ist bekannt, dass man nicht mehr als vier Farben braucht, um alle Farbflächen auf einer Karte so voneinander zu trennen, dass niemalszwei Flächen mit gleicher Farbe aufeinandertreffen. Aber niemand konnte beweisen, dass das so ist. Bis 1989. Da lösten die beiden Mathematiker Kenneth Appel und Wolfgang Haken das 4-Farben-Problem und erbrachten den Beweis.
8) Wenn die Geburtenziffern in Deutschland noch 400 Jahre weiter so bleiben wie in den vergangenen 35 Jahren, gibt es keine Deutschen mehr. Und wenn das Gebäralter noch 400 Jahre so ansteigt wie in den vergangenen 35 Jahren, bringt eine Frau ihr erstes Kind im Schnitt mit 85 Jahren zur Welt.
9) Vom Rechenbuchautor Adam Riese (1492 - 1557) sind uns fünf verschiede Schreibweisen seines Nachnamens überliefert, nämlich Ries, Riese, Rise, Rieß und Rys. Alle fünf wurden auch von ihm selbst verwendet.
10) Die einzige uns bekannte Mathematikerin der Antike hieß Hypatia. Anfang der 5. Jahrhunderts lehrte sie in Alexandria Philosophie und Mathematik. Im Jahre 415 wurde sie von einer aufgehetzten Christenmenge angegriffen, in eine Kirche geschleppt, gefoltert und schließlich bei lebendigem Leib verbrannt.
11) Viele glauben, man könne beim Roulette mit der Dreifach-Strategie die Banken schlagen: 10 Euro auf Schwarz, bei Verlust den Einsatz verdreifachen - und das solange, bis Schwarz kommt. Aber wenn siebenmal nacheinander rot kommt, ist man schon 10.930 Euro los. Beim zwölften Spiel wäre die Millionen- , beim achzehnten die Milliardengrenze überschritten.
12) Könnte man einen normalgewichtigen Erwachsenen komplett in Energie verwandeln, bekäme man (entsprechend der Formel e=mc²) ungefähr zwei Billionen Kilowattstunden aus ihm heraus. Das ist etwa so viel, wie ein Kernkraftwerk vom Typ Biblis in 175 Jahren produziert.
13) Die britische Längeneinheit Yard (91,4 cm) wurde definiert als die Entfernung zwischen der Nasenspitze und dem Daumen des ausgestreckten rechten Arms von König Henry I. (1068 - 1135)
14) Thomas Jefferson, einer der Gründerväter der USA und Mitautor der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung, besaß bis zu seinem Lebensende 1826 eine Plantage in Virginia, auf der er mehr als 200 Sklaven hielt. Nur drei von ihnen ließ er frei - Die Kinder, die er mit einer seiner Sklavinnen gezeugt hatte.
15) Die Banken leiten ihren Namen tasächlich von einem Möbelstück ab, nämlich dem Arbeitsgerät der italienischen Geldwechsler der Hochmittelalters. Diese tätigten ihre Geschäfte auf der "banca", einem Tisch, auf dem sie ihre Wechselmünzen sowie diverse Wäge- und Prüfgeräte deponiert hatten.
16) Auf der Nürnberger Spielwarenmesse von 1950 präsentierte eine US-Firma das erste Atomspielzeug. Es handelte sich um ein Atomlabor, bestehend aus unter anderem einer Wilsonschen Nebelkammer, einem Geigerzähler und radioaktiven Mineralien. Preis: 42,50 Dollar.
17) Der Text der finnischen Nationalhymne ist ursprünglich schwedisch. Er wurde 1847 von dem finnischen Dichter Johan Ludvig Runeberg in der damals als üblichen Sprache der gebildeten Stände geschrieben - eben schwedisch. Erst ein haöbes Jahrhundert später wurde der Text ins Finnische übersetzt.
18) Im spätenmittelalterlichen Handel mit Westafrika ließen sich die venezianischen Kaufleute Glasperlen aus Murano im Verhältnis 1:1 mit Gold aufwiegen. In Europa lag der Verkaufspreis für Murano-Glas zur gleichen Zeit bei einem Hundertstel.
19) DIe legendären "Beefeater", die Leibgarde der englischen Könige, haben ihre Namen nicht daher, dass sie so gut mit Rindfleisch genährt wurden, sondern daher, dass sie das für den Teller des Königs bestimmte Fleisch vorkosten mussten, um Giftanschläge zu verhindern.
20) Die philipinische Flagge hat in der oberen Hälfte einen blauen Streifen, der die Einheit des Staates symbolisiert, und unten einen roten Streifen, der für die Bereitschaft steht, das Vaterland zu verteidigen. Im Kriegszustand tauschen die beiden Streifen ihre Plätze.
21) Das Rot der Ferrari-Rennwagen verdanken wir einem Reglement der Rennsportvereinigung FIA vom Anfang des 20. Jahrhunderts. Damals wurden den Rennwagen der einzelnen Länder jeweils eine Farbe vorgeschrieben. Italien bekam das Rot - und Ferrari hält sich bis heute daran.
22) Das Weltweit häufigste Nutztier (von den drei Billionen Bienen mal abgesehen) ist das Huhn. Mehr als 13 Milliarden von ihnen werden von Menschen gehalten. Auf den Plätzen folgen Rinder (1,5 Milliarden), Schafe (1,1 Milliarden) und Schweine (900 Millionen).
Bild: © bärle - www.aboutpixel.de Letztes Update : 08.02.2009 15:01
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lustig!!
Geschrieben von: Hummi () am 11.02.2009 07:39