(von Andreas Waldvogel und Marco Braunsberg)
Die mannigfachen Vorhaben von Barack Hussein Obama sprechen viele Bürger Amerikas an. Schon im Wahlkampf versprach der 47-jährige viele schwerwiegende Änderungen. Jedoch sind diese teils einigermaßen großen Programme, auch ziemlich teuer. Dies belastet den Staatsaushalt stark, obwohl man eigentlich die Verschuldung, an der größtenteils Ex- Präsident Bush die Schuld trägt, eindämmen will.
Die Bewältigung der Finanzkrise hat allerdings auch für Obama hohe Priorität, deshalb unterstützte er den Nothilfeplan von Finanzminister Henry Paulson. Um die Wirtschaft anzukurbeln, schlägt er ein weiteres Konjunkturpaket vor, mit dem vor allem die Infrastruktur verbessert werden soll. Zudem möchte er die Haushalte mit einem Jahreseinkommen unter 250.000$ durch weitere Steuersenkungen entlasten, laut der amerikanischen Behörden sind davon 90% der US-Haushalte betroffen.
Er will erneuerbarer Energien mit insgesamt ungefähr 150 Mrd.Dollar fördern, wodurch bis 2019 Millionen von Arbeitsplätzen entstehen sollen. Er ist der Meinung, dass Amerika den Schutz unserer Umwelt mehr unterstützen sollte. Das soll mit der Unterzeichnung des Kyoto-Protokolls geschehen. So wollen sich die USA an den Klimaschutzmaßnahmen der Uno beteiligen. Auch preist Obama die CO² neutrale Herstellung von Bio-Sprit an und unterstützt die Produktion dieses Produkts. Die Gefahren der Atomenergie dagegen kritisiert er stark, obwohl er die Förderung dieser Technik aus ökonomischen Gründen und mangels Alternativen nicht gänzlich ablehnt.
Seine friedliche, diplomatische Politik sieht die Verhandlungen mit Amerikas Feinden vor. Auch will er verstärkt gegen den Terrorismus vorgehen, damit sich die Ereignisse des elften September nicht wiederholen. Zu seinen zukünftigen Vorhaben gehört auch die Beendigung des Irakkrieges.
Ob Obama sich der gewaltigen Verantwortung als würdig erweisen, oder jämmerlich untergehen wird, kann nur die Zukunft sagen.
olaa
Geschrieben von: AbYjeruscha () am 29.01.2009 11:26