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Damals: Der erste Mensch auf dem Mond
 

Geschrieben von Heike Heinzmann, am 24.11.2008 20:42

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Veröffentlicht in : Artikel, Welt


Die Faszination des Erdtrabanten
Schon seit Urzeiten fasziniert unser Erdtrabant die Menschheit der Erde. Sein geheimnisvoll anmutendes Licht am Himmel, das im monatlichen Rhythmus täglich ein anderes Bild bietet, seine Ausstrahlungskraft und sein bereits in den alten Hochkulturen bekannter Einfluss auf die Erde und somit ihre Bewohner sorgten dafür, dass der Traum, auf dem Mond zu landen, wohl von jeher stetiger Begleiter des Menschen war.

Wettlauf zwischen der USA und der Sowjetunion
Es dauerte jedoch bis in das vergangene Jahrhundert, genauer gesagt bis zum 21. Juli 1969, als der Wettkampf zwischen den USA und der ehemaligen Sowjetunion, damals noch unter dem Einfluss des Kalten Krieges, beendet wurde und Neil Armstrong als erster Mensch für die Vereinigten Staaten von Amerika den Mond betrat.
Die Vorbereitungen der amerikanischen Weltraumorganisation NASA begannen jedoch bereits viele Jahre früher. Erste systematische Erforschungen des Erdtrabanten erfolgten bereits in den Jahren 1964 und 1965 mit sogenannten Ranger-Sonden, welche die notwendigen Daten für den dritten Start zum Mond und der ersten bemannten Mondlandung sammelten.

Start der Saturn V Rakete von Cape Kennedy
All diese Forschungsergebnisse ermöglichten am 16. Juli 1969 den Start von Cape Kennedy. Auf der Startrampe befand sich die dreistufige Saturn-V“-Rakete mit einer Höhe von 111 Meter. An Bord waren drei Astronauten: Edwin Aldrin, Michael Collins und Neil Armstrong als Kommandant.
Nach dem geglückten Start waren die Astronauten fast genau 100 Stunden unterwegs. Während Armstrong in Begleitung von Aldrin mit der Mondfähre auf der Mondoberfläche landete, blieb Collins in der Mondumlaufbahn und überwachte von dort die Kommandozentrale.
 
Mondlandung wurde live im Fernsehen übertragen
Die Liveübertragung aus der Nacht vom 20. auf den 21. Juli 1969 wurde von rund 500 Millionen Menschen an den Fernsehgeräten verfolgt. Selbst die professionellen Berichterstatter waren sprachlos angesichts der sich ihnen bietenden nicht alltäglichen Bilder von der Mondlandung, die sich in einer Entfernung von über 300.000 Kilometern abspielten.

That's one small step for  a man ... one giant leap for mankind (Es ist ein kleiner Schritt für einen Mann, ...ein gewaltiger Sprung für die Menschheit 

Neil Armstrong betritt 1969 den Mondboden
Neil Armstrong setzte als erster seinen Fuß auf den Boden des Mondes und äußerte hier seinen berühmt gewordenen Satz, der in die Geschichte eingehen sollte: „That's one small step for  a man ... one giant leap for mankind (Es ist ein kleiner Schritt für einen Mann, ...ein gewaltiger Sprung für die Menschheit)“. Danach rammte er eine Amerikanische Flagge in den harten Boden des Mondes und kennzeichnete damit den Wettlauf zum Mond für beendet.
Erst zwanzig Minuten später setzte auch Edwin Aldrin seinen Fuß auf den Mond. Auf dem staubigen Untergrund werden die Fußabdrücke der beiden Astronauten stets zu sehen sein, da es keine Luft und folglich auch weder Wind noch Regen auf dem Erdtrabanten gibt. 21 Stunden später startete die Mondfähre wieder zurück zur in der Umlaufbahn verbliebenen Kommandozentrale Apollo 11. Im Gepäck 27 kg Mondgestein sowie  Erlebnisse und Eindrücke, wie sie wohl von keinem der 500 Millionen Zuschauer an den Fernsehern nachvollzogen werden konnten.

Bild: chhmz/aboutpixel.de & Alexander Haug/pixelio.de

Letztes Update : 24.11.2008 20:53

   

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